Archiv für Februar 2014

Faires Frühstück

Freitag, 28. Februar 2014

„Politik braucht auch einmal eine Verschnaufpause“, lautet das Statement der jungen Sozialdemokraten. Kurz vor den Wahlen am 25.05 ist es den Jusos besonders wichtig sich einmal in gemütlicher Runde zusammenzusetzen, um sich einfach in lockerer Runde ganz ungezwungen zu unterhalten. Hierbei werden leckere faire Produkte wie Kaffee, Tee und Säfte serviert. „Gerade vor der bevorstehenden heißen Wahlkampfphase ist es wichtig noch einmal kräftig durchzuatmen“, ist sich der Vorsitzende Andreas Puschkarski sicher. „Denn kurz danach heißt es nämlich keine Zeit mehr zu verlieren und um jede einzelne Stimme zu werben.“ Selbstverständlich sind auch interessierte Gäste herzlich eingeladen am Sonntag, den 9. März 2014, ab 12 Uhr mit zu frühstücken. Allerdings bittet Andreas Puschkarski um eine Voranmeldung, damit man im Vorfeld genügend faire Produkte einkaufen kann:andreas.puschkarski@gmail.com. Bei Teilnahme wird ausdrücklich um eine kleine, freiwillige, solidarische Spende gebeten.

Notbremse bei der Startbahnverlängerung?

Montag, 24. Februar 2014

Flughafenchef und Jusos diskutieren Planfestellungsverfahren / Mitgliederversammlung

 

Wie geht es weiter mit dem Thema Startbahnverlängerung am Flughafen Münster-Osnabrück? Die Kreis-SPD fordert in ihrem Wahlprogramm die Beendigung des Planfestellungsverfahrens, da es wegen der aktuellen Situation am FMO sowieso nicht zu einem Bau kommen werde. Die weiteren Planungskosten wären hinausgeworfenes Geld.  Flughafen-Geschäftsführer Professor Gerd Stöwer wirbt jedoch dafür, zumindest die Option offen zu halten und das Planungsverfahren zu beenden. „”Wir haben mittlerweile mehr als 90% der Wegstrecke erreicht und mit Zustimmung der Gesellschafter bereits sehr viel Geld für Planungskosten und Grundstücke investiert. Jetzt, kurz vor Erreichung des Zieles auszusteigen und damit dem Flughafen eine wichtige Option zu nehmen, wäre unverantwortlich.”“, so Stöwer am Samstag vor dem Kreisverband der Jusos. Die Planungen sehen vor, die Startbahn auf 3000 Meter zu verlängern, seit zwanzig Jahren wurde darum gerungen, nun sind fast alle gerichtlichen Hürden umschifft. Die Finanzierung ist äußerst ungewiss aber sollte die Verlängerung nicht kommen, kämen Abschreibungskosten in Millionhöhe auf den Flughafen zu, da die entsprechenden Grundstücke schon gekauft worden sind.  Die jungen Sozialdemokraten nutzen die Gelegenheiten mehr über die Situation am Flughafen zu erfahren und Fragen zu stellen. Wie teuer wird allein das Planfestellungsverfahren noch? Welche Abschreibungskosten fallen an? Wie groß ist die Chance auf eine tatsächliche Realisierung der Startbahnverlängerung? „Das Thema wird auch bei uns im Verband sehr intensiv debattiert“, weiß der Juso-Vorsitzende Andreas Puschkarski. Zusätzlich kamen auch die aktuelle Entwicklung des Flughafens, etwa der Ausbau des Streckennetzes zur Sprache. Im Anschluss an die Diskussion fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Kreisverbandes statt. Dabei wurde Fabian Niestert für die bisherige Pressesprecherin Laura Schmidt, die jetzt in Hamburg studiert, in den Vorstand nachgewählt. Delegierte für die Landeskonferenz und den Landesauschuss wurde bestimmt. Auch eine überarbeite Satzung wurde einstimmig beschlossen, die einzelne juristische Feinheiten neu regelte. Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde der Vorstand entlastet, der auf ein sehr aktives und ereignisreiches Jahr zurückblickte. „Unsere viele Aktionen und Ideen zeigen, dass wir hier gute Arbeit im Kreis machen“, ist der Vorsitzende Andreas Puschkarski zufrieden.

 

4 Stunden Kommunalpolitik – Alles andere als öde

Sonntag, 23. Februar 2014

Ist Kommunalpolitik tatsächlich so langweilig wie es oftmals behauptet wird? Das sehen zumindest die jungen Sozialdemokraten völlig anders. Zwar nicht erst seit dem letzten Dienstagabend. Aber zugegebenermaßen konnte Bürgermeister Stefan Streit seinen Beitrag leisten, um die Jusos auch von der örtlichen Politik noch mehr zu begeistern. Doch bevor der gemütliche Plausch begann, führte das Stadtoberhaupt – ganz in seinem Element eben- erst einige Bürgergespräche. „Der Kontakt zur Basis ist mir wichtig“, so Streit. Und das merkt man auch. Mit Vergnügen gewährte er der politisch interessierten Jugend knapp vier Stunden lang einen Einblick hinter die Kulissen.

 

Dabei ließ er nicht nur die letzten Jahre in seiner Funktion als Hauptverwaltungsbeamter Revue passieren. Auch auf seine vorherigen Tätigkeiten als Ratsmitglied, sachkundiger Bürger sowie seine diversen Funktionen innerhalb der SPD bzw. der Juso-Gremien ist er ausführlich eingegangen. Doch kann man als Bürgermeister eigentlich überhaupt etwas in einer Gemeinde bewegen? „Bürgermeister ist mein Traumberuf“, schwärmt der gebürtige Brochterbecker, „denn das ist die beste Tätigkeit, mit der man seine Kommune am meisten nach vorne bringen kann.“ Dass Streit sich diese Losung zu Herzen genommen hat, spürt man ganz besonders. Zu seinen emotionalsten Projekten zählt u.a. der Neubau des Burggrafen.

 

Allerdings birgt dieses Amt auch seine Tücken. „Es ist nicht immer einfach den Bürgern zu erklären, wieso, weshalb etwas ganz genau so ist wie es ist“, redet der langjährige Lokalpolitiker aus dem Nähkästchen. Nichtsdestotrotz ist er stets darum bemüht, auch in Zukunft den Menschen bei Fragen Rede und Antwort zu stehen. Die Jusos hat er zumindest jetzt schon überzeugt. Voller Motivation wird das Vorstandsmitglied Sarah Böhme in diesem Jahr als Ratsfrau in Rheine kandidieren. Auch der Juso-Kreisvorsitzende Andreas Puschkarski möchte Lengerich ab Mai aktiv mitgestalten. „Stefan hat uns viele Tipps und Tricks mit auf den Weg gegeben, vor allem für unsere eigenen Ideen und Projekte“, ist der einhellige Tenor der Kandidaten. Mit diesem Erfahrungsschatz im Gepäck endet die knapp vierstündige Veranstaltung. Auf örtlicher Ebene geht es dagegen weiter.

Jusos Kreis Steinfurt stark aufgestellt

Sonntag, 23. Februar 2014

Für die Kommunalwahl im Mai 2014 treten drei Juso-Kandidaten an. Stefan Leugers, Volker Brauer (beide Rheine) sowie Matthias Himmelreich (Lienen/Kattenvenne/Lengerich) bewerben sich allesamt um ein Kreistagsmandat in diesem Jahr. Alle drei wurden auf der Wahlkreisdelegiertenkonferenz der SPD am letzten Samstag nahezu einstimmig gewählt. „Die Jusos stehen hinter euch“, stimmt der Juso-Kreisvorsitzende Andreas Puschkarski alle drei bereits auf den Wahlkampf ein. Auch konnten sich die Jungsozialisten mit zwei Anträgen durchsetzen. Diese wurden mit großen Mehrheiten in das Arbeitsprogramm der Kreistagsfraktion für die nächste Legislaturperiode übernommen.

 

Zum einen wurde die Einführung eines vergünstigten Schüler- und Azubiticket gefordert. „Es kann doch nicht sein, dass man als Student durch ganz NRW spazieren fahren kann und sich ein Azubi viel Geld für sein Ticket von zu Hause bis zur Arbeit zahlen muss. Das ist ungerecht und muss optimiert werden“, so Puschkarskis einhellige Begründung. Zum anderen möchten die jungen Sozialdemokraten die Jugendpartizipation auf Kreis-Ebene fördern. Bereits auf kommunaler Ebene sorgte das Projekt „Kommunalpolitik in die Schulen“ für Erfolge in verschiedenen Orten wie Neuenkirchen, Lengerich und Ibbenbüren. Deshalb solle dieses Erfolgskonzept auf den gesamten Kreis ausgeweitet werden, lautet die Argumentation der SPD-Jugend.

Mitgliederversammlung der Jusos Kreis Steinfurt

Sonntag, 23. Februar 2014

Mitten ins Zentrum der politischen Debatte um den Flughafen Münster-Osnabrück begeben sich die Jusos im Kreis Steinfurt am Samstag: Zu ihrer alljährlichen Mitgliederversammlung versammelt sich der sozialdemokratische Nachwuchs im FMO. Wird die Startbahnverlängerung endgültig auf Eis gelegt, ist der Flughafen ohne Zuschüsse lebensfähig und wie steht es um die Attraktivität des Standortes? All diese Fragen diskutieren die Jusos mit dem FMO-Geschäftsführer Prof. Gerd Stöwer. „Auch bei uns Jusos ist der Flughafen natürlich immer wieder ein Thema“, weiß der Kreisverband-Vorsitzende Andreas Puschkarski. Die Mitgliederversammlung am Flughafen tagen zu lassen führe allen Teilnehmenden die Thematik noch einmal vor Augen. „Die Frage, ob es gelingt den FMO wirtschaftlich wieder auf die Beine zu bekommen, ist zentral für das gesamte Münsterland“, erklärt der Juso-Vorsitzende. Bei der Versammlung selber wird es vor allem um die Wahlen von Delegierten und eine Anpassung innerhalb des Vorstandes gehen. „Jeder Juso im Kreis Steinfurt ist selbstverständlich eingeladen und wahlberechtigt“, betont Puschkarski.