Fairtrade-Schools gesucht

Ist fair wirklich nicht schwer?

Lengerich.  Eigentlich nicht, aber ganz so einfach war es dann auch nicht den Titel zu erlangen. Schließlich sind seit dem ersten Gründungstreffen der lokalen Steuerungsgruppe bereits weit über zwei Jahre vergangen. Sebastian Feltmann, und Andreas Puschkarski nahmen dieses Projekt damals voller Euphorie in Angriff. Doch schnell merkten beide, dass sie auch herbe Rückschläge einstecken mussten. Zunächst reagierten viele Menschen noch äußerst skeptisch und konnten schon aufgrund der internationalen Bezeichnung nichts mit dem Projekt „Fairtrade-Town“ anfangen.

So ganz allmählich begann das Blatt sich allerdings zu wenden. Nach und nach vergrößerte sich die Gruppe der Aktiven. Laura Schmidt trug wesentlich dazu bei, dass ein Kriterium nach dem anderen erfüllt worden ist. Als viele Akteure mit ins Boot kamen, war „Fairer Handel“ plötzlich in aller Munde. Aktive Vereine wie St. Margareta und Schulen wie das Hannah-Arendt-Gymnasium unterstützten die Gruppe mit eigens initiierten Veranstaltungen. Der nächste Schritt ist klar: Jetzt gilt es nämlich nicht nur den Titel in zwei Jahren zu verteidigen, sondern Schulen in Lengerich für das neue Projekt „Fairtrade-School“ zu begeistern. Während der Eröffnungszeremonie auf dem Brunnenfest machte Maike Schliebs von Trans Fair e. V. darauf aufmerksam, dass das ein optimales Projekt für das örtliche Gymnasium sei – mit einem Blickwechsel zur Direktorin Angelika Heitmann. Geschultes Personal sei auch vor Ort. Andreas Puschkarski ließ sich im letzten Jahr in Köln zum sogenannten „Fairtrade-Multiplikator“ ausbilden. Es müssen lediglich noch Raum und Zeit vereinbart werden. Dann kann der Spaß weitergehen.

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